Zum Saisonabschluss wurde traditionellerweise wieder einmal trainiert. Dabei trafen sich am Samstag, den 19.9.2026 zu einem kurzen Zeitfahrtraining, 9 eifrige Klubmitglieder inkl. Zaungästen. Wichtig dabei war, noch einmal alles zu geben, damit in der bald anstehenden Adventszeit die Weihnachtskekse besonders schmecken. Am eiligsten hatte es dabei Philipp Steininger, der mit einer Zeit von 17:35:29min die 11,23km absolvierte. Das ergibt einen Schnitt von 38,32 km/h.
Triathlon Podersdorf
Bericht von Mathias Mühlbacher
Als persönliches Highlight der heurigen Triathlonsaison
stand bei mir die Halbdistanz in Podersdorf an. Wettertechnisch war es gemischt
– einerseits hatten wir Glück, dass es nicht regnete, andererseits war es für
das Burgenland typisch sehr windig. Der Start erfolgte in mehreren Wellen,
wobei ich in der dritten war. Nach 38:26 Minuten war das Schwimmen für mich
erledigt, und es ging weiter auf den zweieinhalbfachen Radrundkurs. Hier gab es
je nach Fahrrichtung Gegen-, Seiten- oder Rückenwind. Die Radstrecke konnte ich
in 2:46 Stunden absolvieren. Als letzte Etappe stand noch der Halbmarathon an –
natürlich auch wieder mit Wind, der beim Laufen besonders unangenehm zerrte.
Trotz der anstrengenden Bedingungen vor allem in den letzten Kilometern konnte
ich das Tempo halten. Hierfür benötigte ich 2:12 Stunden.
Mit einer Gesamtzeit von 5:47:10 bin ich für meine erste
Halbdistanz mehr als zufrieden.
KidsBikeTrophy in Ogra
Am Samstag, den 5.9.2026 fand in Obergrafendorf die Abschlussveranstaltung zur diesjährigen KidsBikeTrophy statt. Dabei übernahmen Helmut Neidl und Alex Giger vom RC Arbö St. Pölten das Buffet und versorgten mit kühlen Getränken, Kaffee und Muffins alle anwesenden Zaungäste sowie die aktiven Kids.
Ironman 70.3 Zell am See
Bericht von Philipp Steininger
Nicht umsonst zählt der Ironman 70.3 in Zell am See zu den schönsten und spektakulärsten Rennen weltweit! Ein unglaublich toller Renntag gestern. Schwimmen lief dem Trainingspensum entsprechend gut (da müsste mehr Zeit investiert werden). Das Biken war einfach der Hammer… super schnelle Passagen unterbrochen vom Filzensattel Anstieg und in Summe über 1.000 Höhenmetern. Die Kulisse - ein Wahnsinn! Beim Laufen konnte ich dann leider nicht alles abrufen, aber dennoch bin ich mit der Gesamtzeit und dem Ranking sehr zufrieden.
Triathlon Gerasdorf – Olympische Distanz
Bericht von Mathias Mühlbacher
Nach dem Sturz beim Mostiman stand für mich die olympische
Distanz in Gerasdorf an. Das Wetter war ideal: sonnig mit blauem Himmel bei angenehmen
25 °C, nicht zu heiß. Schwimmen und Radfahren liefen sehr gut. Beim Laufen
haben mich leider leichte Krämpfe in den Unterschenkeln etwas gebremst. Insgesamt
ein schöner Wettkampf mit gutem Gefühl – und ein solider Start nach dem
vorherigen Sturz. Ich konnte den Bewerb mit einer Gesamtzeit von 3:02:09 h
finishen.
lg Mathias
Triathlon Gerasdorf - Aquabike
Bericht von Karin Kernstock
Auf Grund einer Verletzung Anfang Juni war eine Zwangspause
von 7 Wochen angesagt. Der Wiedereinstieg ins Training bei den sommerlichen
Hitzen viel mir echt schwer. Darum entschied ich mich diesmal für den Sprint
Aquabike Bewerb in Gerasdorf. Der See war mit seinen 28 Grad keine große
Abkühlung, brachte die 535m nach 11 min aber gut hinter mich. Auf der
Radstrecke war’s windig von allen Seiten, aber meine Beine hatten einen guten Tag.
Schlussendlich gelang mir der zweite Platz von der Frauen Gesamtwertung!
Trumer Triathlon
Bericht von Werner Wieländer
Triple Light beim Trumer Triathlon – Ein Wochenende voller
Sport, Spaß und Emotionen
Bereits im Jänner meldete ich mich für das Triple Light
beim Trumer Triathlon in Obertrum an. Eine Entscheidung, die ich keine Sekunde
bereut habe. Der Trumer Triathlon ist ein hervorragend organisiertes Event mit
großartiger Atmosphäre und definitiv eine Empfehlung für alle
Ausdauersportbegeisterten.
Freitag: Seecrossing Light – Schwimmen mit kleiner
Orientierungseinlage
Den Auftakt machte am Freitag das Seecrossing Light mit
einer Schwimmdistanz von 1,4 Kilometern. Bei angenehmen 23 Grad
Wassertemperatur waren viele Teilnehmer überrascht, dass das Schwimmen mit
Neoprenanzug erlaubt wurde.
Für mich begann der Bewerb bereits mit einer kleinen
Herausforderung: Meine Schwimmbrille lag zu Hause. Also führte mich der Weg
kurzfristig noch zum nächsten Hervis, wo ich mir rasch eine neue Brille
besorgte. Anfangs war diese leider etwas undicht, doch mit der Zeit legte sich das
Problem glücklicherweise.
Besonders lustig war die allgemeine Verunsicherung vor dem
Start. Viele fragten sich, wo genau eigentlich hingeschwommen werden musste, da
das Ziel doch recht weit entfernt lag und der Zielbogen kaum zu erkennen war.
Ich suchte mir daher vor dem Start eine markante gelbe Boje als
Orientierungspunkt aus. Als ich schließlich dort ankam, stellte ich fest, dass
es sich gar nicht um eine Boje, sondern um einen Stand-up-Paddler der
Rettungsschwimmerbrigade handelte. Die Orientierung war also nicht ganz perfekt
– die Richtung hatte aber trotzdem gestimmt.
Mit einer Zeit von 28:44 Minuten belegte ich den 76.
Gesamtrang von 147 Teilnehmern. Dafür, dass ich im Vorfeld gerade einmal zwei
Schwimmtrainings absolviert hatte, war ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Samstag: FunTriathlon – Kurz, knackig und voller Motivation
Am Samstag stand der FunTriathlon auf dem Programm. Die
Strecke bestand aus 250 Metern Schwimmen, 12,5 Kilometern Radfahren mit rund
250 Höhenmetern sowie 2,5 Kilometern Laufen.
Zum ersten Mal wurde in Obertrum beim Schwimmen ein Rolling
Start durchgeführt. Das sorgte für einen entspannten und angenehmen Einstieg in
den Bewerb. Überhaupt war die Veranstaltung hervorragend organisiert.
Zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke und die große Teilnehmerzahl sorgten
für eine einzigartige Stimmung.
Bei knapp 30 Grad Außentemperatur gewann der Sieger die
Distanz in starken 36:44 Minuten. Ich selbst erreichte das Ziel nach 47:29
Minuten und durfte mich über den 40. Gesamtrang von 223 Teilnehmern sowie den 7.
Platz von 25 Startern in meiner Altersklasse freuen.
Besonders beeindruckend war die Unterstützung entlang der
Strecke. Immer wieder wurde man angefeuert und motiviert, noch einmal alles zu
geben.
Ein kleiner Schreckmoment ereignete sich während des
Radfahrens: Eine Mitstreiterin geriet bergauf mit ihrem Rad ins Bankett. Noch
dachte ich, dass es schwierig werden würde, dort wieder herauszukommen, als sie
plötzlich direkt vor mir stürzte. Sofort fragte ich, ob ich helfen könne.
Glücklicherweise versicherte sie mir, dass alles in Ordnung sei. Trotzdem
meldete ich den Vorfall vorsichtshalber einem Streckenposten am nächsten
Kontrollpunkt.
Mit meiner Leistung war ich sehr zufrieden und freute mich
über den erfolgreich absolvierten zweiten Bewerb des Wochenendes.
Sonntag: Die Kurzdistanz als krönender Abschluss
Nun fehlte nur noch die Kurzdistanz am Sonntag. Der Wecker
klingelte früh um 5:45 Uhr. Nach einem schnellen Frühstück machte ich mich auf
den Weg zum Bewerbsareal. Die Wechselzone war von 6:30 bis 7:30 Uhr geöffnet
und wie viele andere Athleten stellte ich mir zunächst die Frage: „Neopren oder
nicht?“
Kurz darauf kam die erlösende Nachricht auf der Homepage: Neopren
war sowohl für die Kurz- als auch für die Mitteldistanz erlaubt.
Der Start erfolgte um 8:15 Uhr im Strandbad direkt vom
Sandstrand aus. Für diesen Bewerb hatte ich mir vorgenommen, das Rennen bewusst
zu genießen und einfach Spaß zu haben.
Beim Schwimmen konzentrierte ich mich auf einen sauberen
Stil und eine gute Orientierung. Laut Strava gelang das sogar hervorragend –
die Linie war nahezu schnurgerade. Auf der Radstrecke ging es immer wieder
bergauf. Das hatte den Vorteil, dass man zwischendurch sogar ein paar Worte mit
anderen Teilnehmern wechseln konnte. Auch wenn viele Antworten eher aus
Schnaufen bestanden, war die gute Stimmung überall spürbar.
Beim abschließenden Lauf sorgten die vielen Zuschauer
entlang der Strecke dafür, dass mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht
gezaubert wurde. Die Begeisterung und Unterstützung waren einfach ansteckend.
Nach 2:50:11 Stunden überquerte ich schließlich die
Ziellinie. Damit war das Triple Light erfolgreich geschafft.
Fazit
Es war ein geniales Wochenende voller sportlicher
Herausforderungen, großartiger Stimmung und vieler schöner Momente. Leider
musste mein Freund krankheitsbedingt kurzfristig absagen, weshalb ich alleine
anreisen musste. Natürlich war das schade, doch ich konnte viele nette Menschen
kennenlernen und gemeinsam mit ihnen das besondere Trumer-Triathlon-Feeling
erleben.
Drei Bewerbe an drei Tagen erfolgreich zu absolvieren,
zahlreiche motivierende Begegnungen und eine hervorragende Organisation machten
dieses Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eines ist jedenfalls
sicher: Das Triathlonfieber hat mich wieder voll erwischt.










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